Fanseite Eintracht Lokstedt 1. B-Jugend
  Saison F. 08
 
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Zu Hause ungeschlagen !!! 6.ter Heimsieg in Folge

 

Manchmal habe ich das Gefühl, das Gewinnen genau so gelernt sein will,wie verlieren. Heute war der beste Beweis dafür. Man muss schon an sich glauben, um gleich in der ersten Minute den Gegner zu Beweisen wie gut man ist. Wir lassen uns aber lieber etwas Zeit und so kommt der erste Angriff auch erst durch Rugenbergen und das schon in der 2. Minute. Erst jetzt wachten unsere Jungs auf und erspielten sich eine Torchance nach der anderen, aber nicht eine richtig wirkliche. Alle Torschüsse, ob durch Dennis, Daniel, Jannik, Munkhtur, Tobias, Jonas, Aaron und Sascha sahen sehr unkonzentriert aus. So kam es, wie es kommen musste. Rugenbergen schießt nach 26. Minuten das 0:1.

Aber irgendwie brauchen wir das, wir liegen in der ersten Halbzeit meistens hinten und legen dann erst richtig los. Heute nicht anders.

 

Aus der Kabine tritt eine komplett andere Mannschaft. Selbstsicher und von mir leicht in die richtige Richtung geschubst.

 

Endlich zeigen die Jungs, weshalb sie Tabellen 2.ter sind. Rugenbergen ist in diesem Moment wirklich nur Gast. Aber es dauert trotzdem 15. Minuten bis Dennis auf Daniel spielt und der zum 1:1 ausgleicht. 1. Minute später erobert Daniel wieder den Strafraum der Gegner und erhöht auf 2:1. Jetzt zeigen unsere Jungs den Biss den sie gegen den HSV hatten und kämpfen als die Loksteder wie ich sie kenne. Eine Kombination folgt der nächsten und nur 2. Minuten später erhöht Dennis im Alleingang zum 3:1. Jetzt erst wacht Rugenbergen auf und versucht gegenzuhalten. Aber schon in der 29. Minute legt Lennart vor und Dennis kann zum 4:1 aufstocken. An dieser Stelle möchte ich die Eltern, Spieler und Trainer von Rugenbergen loben, die wirklich in jeder Situation absolut fair waren. Selten hatten wir Gegner die so nett waren. Gern hätten wir der 2.C noch das 5:1 von Munkhtur gezeigt, aber die sind schon nach der 1.Halbzeit verschwunden. Na, wärt ihr denn nur da geblieben.

 

Gruß Sefik

 

Eintracht Lokstedt 1.C – Rugenbergen 1.C 5:1 (0:1)

 

Erste Halbzeit

0:1  (26)

 

Zweite Halbzeit

1:1 Daniel (50)

2:1 Daniel (51)

3;1 Dennis (53)

4:1 Dennis (69)

5:1 Munktur (70)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lokalderby – Immer wieder Spannend


 

Wir freuen uns über jeden Gegner. Aber es gibt Gegner über die man sich besonders freut. Fußball macht Spaß, aber erst recht wenn man sich an seinen ewigen Rivalen messen kann. So auch an diesem Samstag, wo wir den ETV endlich mal wieder zu Hause begrüßen durften.

 

 

Ein Spiel mit viel Vorspiel, aber bevor ich hier das Spiel berichte, möchte ich gerne eine Auflistung vorweck schicken.

 

Spieler im Einsatz

Nr.    Name                                      

1.     Tom Tholl                          Krank               

8.     Jannik Landwehr              Verletzt    

6.     Dennis Kovacevic              Krank/Verletzt

11.   Daniel Kovacevic               Verletzt    

15.   Jonas Eddelbüttel             Verletzt    

10.   Maurice Meybohm             Krank                Verletzung im Training

14.   Tobias Blunck

15.   Aaron Berndt                     Krank               

9.     Munkhtur Chuulunbaatar

12.   Caglar Beytullah

16.   Ilija Ratkovic

4.     Dennis Fahrner

 

Abwesende Spieler

Nr.    Name                                      

5.     Tobias Bäcker                    Verletzt     Faserriss beim HSV

4.     Ole Fritsch                         Krank

7.     Lukas Hauswerth              Krank

12.    Lennart Kämper               Klassenreise

3.     Kevin Schlapsi                   KomWo

6.     Sascha Schwaneberg        ?

16.    Benjamin Wenzel             Verletzt

 

Also man freut sich auf ein Fußballspiel und dann erfährt man, dass man keine Mannschaft hat. Noch nie waren so viele Spieler verletzt oder krank, wie in dieser Saison.

 

Vielleicht gerades deswegen, weil die Jungs gemerkt haben, dass wir angeschlagen spielen müssen, haben sie von der ersten Minute an gekämpft. So zeigten sich beide Mannschaften spielerisch stark. Es entwickelte sich ein Spiel, wie man es sich wünscht. Fair und sehenswert.

Leider fiel das erste Tor schon in der 2.Minute. Aber dies beeindruckte unsere Jungs überhaupt nicht, zumal sie einen Rückstand in der 1. Halbzeit auch gewohnt sind. So wurde weiter gekämpft. Nach einer Ecke von Dennis konnte Maurice mit einem schönen Kopfball zum 1:1 ausgleichen.

Nach der Halbzeitpause wurde so weitergespielt, wo die Jungs aufgehört hatten. Selten wurde der Ball so viel bewegt, wie in diesem Spiel. Nach einigen Torchancen von uns, konnte ETV trotzdem zum 1:2 erhöhen. Nur wenige Minuten später, erhielten wir einen Freistoss. Von Lukas wirklich schön in den Strafraum geschossen, verlängert Daniel unhaltbar zum 2:2.

Jetzt wurde das Tempo spürbar von beiden Teams erhöht. Trotzdem blieb das Spiel fair, was auch daran lag, dass viele ETVer zum Teil mit unsren Jungs schon in einer Mannschaft gespielt haben, oder aber auch nur durch die Schule oder privat miteinander befreundet sind. Mit einigen bin ich selbst seit meiner Zeit als Betreuer beim ETV befreundet.

Aber trotzdem ging es hier um den Sieg, denn ein Unentschieden wollte keines der Teams. Kurz vor Spielende schoss uns dann Munktur zur ersehnten 3:2 Führung. Danach ergaben sich noch Chance für uns und den ETV, aber durch ein paar schöne Paraden von Tom und dem gegnerischen Torwart, fielen keine Tore.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Jan, Ilija und Dennis, die uns toll unterstützt haben.

 

Gruß Sefik

 

Eintracht Lokstedt 1.C – ETV 2.C 3:2 (1:1)

 

Erste Halbzeit

0:1

1:1 Maurice

 

Zweite Halbzeit

2:1

2:2 Daniel

3:2 Munktur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht ein Spiel, sondern eine Schlacht

Ich möchte zu diesem Spiel eigentlich nicht viel sagen. Solche Spiele sollte man so schnell wie Möglich vergessen. Was soll man auch zu einem Spiel sagen bei dem 11 unserer Spiele verletzt wurden. Tobias Bäcker hat es so schwer erwischt, das die Frage im Raume steht, ob er überhaupt wieder Fussball spielen kann.
Wenn ihr Euch dazu äussern wollt, könnt ihr das gerne im Forum.

Zu diesem Spiel ist leider noch nicht das letzte Wort gesprochen, weil der Schiri den Spielbericht noch immer nicht beim HFV vorgelegt hat. Ich persönlich möchte dieses Spiel nicht wiederholen.

Sefik

Hamburger SV 3.C – Eintracht Lokstedt 1. C 2:1 (1:1)

 

1:1 Daniel Kovacevic (35.)

Um der Bitte von Stephan nachzukommen habe ich hier noch den Spielbericht von Stephan

Schöne Bescherung

 

Großer Kampf ohne Lohn: Auf einem Acker in Norderstedt bot Lokstedt einem starken HSV lange die Stirn. Dass die mit den roten Hosen trotzdem gewannen, lag an zwei Geschenken – eines von uns, eines vom Schiedsrichter

 

Schiedsrichter ist weiß Gott kein leichter Job. Wenn man gut pfeift, ist es normal, macht man Fehler, wird gemeckert – nein, eigentlich schimpft immer irgendwer auf den Schiri, ob berechtigt oder nicht. Nach dem Schlusspfiff des C-Jugend-Spiels zwischen dem HSV und Eintracht Lokstedt zum Beispiel wurde der junge Unparteiische von den Lokstedtern wütend beschimpft. Und das war durchaus verständlich, obwohl der Junge 69 Minuten lang sehr gut gepfiffen hatte. In der Schlussminute aber, es stand verdient 1:1, unterliefen ihm gleich zwei Patzer, die das Spiel entschieden. Was war passiert?

Dennis hatte am eigenen Strafraum einen HSVer gefoult, es gab Freistoss in gefährlicher Position – so weit, so korrekt. Dann aber, Fehler Nummer 1, gab der Schiri den Freistoss viel zu früh frei, die Lokstedter Mauer war noch im Entstehen. Den scharf geschossen Ball hielt Abwehrspieler Kevin auf der Linie mit beiden Händen (Kommentar Sefik: Der Ball kam auf Gesichtshöhe, also eine verständlicher Reflex), der gepfiffene Elfmeter für diese Aktion wäre richtig gewesen – hätte nicht, Fehler Nummer 2, ein Gegner unseren Keeper direkt auf der Linie massiv behindert: Tom konnte den nötigen kleinen Schritt nach rechts nicht machen, um die Pille sicher herunter zu holen, ein klarer Regelverstoss, Freistoss für den LFC wäre die korrekte Entscheidung gewesen. Stattdessen: Elfmeter, Tor im zweiten Versuch, ein äußerst glückliches 2:1 für den HSV nach einer sehr intensiven, hitzigen und spannenden Begegnung.

Und die hatte nicht besonders gut begonnen für die Lokstedter. Mit Maurice und Aaron zwei kaum zu ersetzende Ausfälle und ein Platz, der für die Züchtung von Kartoffeln besser geeignet war als zum Kicken. Und dann beschenkte die Lokstedter Abwehr den HSV auch noch nach nur knapp drei Minuten: Der Kapitän der Rothosen durfte ungestraft durch den Strafraum bummeln, Kevin lief friedlich nebenher und hinderte den Gegner an nichts – am verdutzten Tom vorbei schob der HSVer einen Kullerball zum erwarteten 1:0 für den Favoriten (vier Spiele, vier sichere Siege) ins Netz, ein Gegentor, so unnötig und ärgerlich wie Kaugummi unterm Schuh. Und ähnlich ging es weiter. Der HSV bestimmte die erste Phase des Spiels nach Belieben, war wacher, spielstärker, präsenter in den Zweikämpfen. Nur mit weiteren Toren wollte es nicht klappen, weil Sefiks ungewöhnlicher Abwehrriegel (vier Mann, am 16er festgenagelt) und ein guter Tom mit drei starken Paraden nichts mehr zuließen.

Und das machte den HSV nervös – in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit kippte das Match. Die Spieler in Weiß begannen, mit sich, dem Gegner und dem Schiri zu hadern, besonders der Kapitän des HSV fiel durch ständiges Gejammer und eigene Härte unangenehm auf. Und Lokstedt kam zu ersten Chancen – allerdings ohne größeren spielerischen Glanz: Ausschließlich lange Bälle auf die schnellen Spitzen Munku und Dennis sollten es richten. Aber mit dieser wenig originellen Spielweise bekam die HSV-Abwehr mehr und mehr Probleme. Das 1:1 jedoch war ein wenig anders. Einen Freistoß von der linken Außenbahn schlug Lukas butterweich in den Strafraum, über Umwege fiel der Ball Daniel vor die Füße, der ihn aus zwölf Metern aus der Drehung wunderschön in den rechten Winkel schaufelte – der Ausgleich Sekunden vor der Pause war inzwischen verdient.

Der Hamburger Sport Verein ist das spielstärkste Team der Staffel, in seinen bisherigen vier Spielen hatte es keine Probleme, den jeweiligen Gegner zu beherrschen. Das war an diesem kalten Samstag anders. Die Gastgeber waren zwar feldüberlegen, aber richtige Chancen kamen zunächst nicht dabei heraus, weil die gute Abwehr mit Lukas und Kevin innen und Jonas und Bluncki außen richtig sicher stand. Im Gegenteil: Lokstedt war durch Konter viel gefährlicher, Munku und Dennis beschäftigten die Abwehr des HSV ordentlich, in der 55. Minute scheiterte Munku knapp mit einem Schlenzer am Torwart. Das Spiel wurde Mitte der zweiten Halbzeit immer intensiver, die Stimmung auf dem Platz immer aggressiver. Dusel dann bei einem Schuss an die Unterkante der Lokstedter Latte, Minuten später prallte ein Ball vom Pfosten Tom in die Arme – das legendäre Glück des Tüchtigen. Auf der anderen Seite übersah der Mann im schwarz ein Handspiel an der Strafraumgrenze, das wäre gefährlich geworden für den HSV. Und so schien ein gutes, ein extrem spannendes Spiel auf ein gerechtes 1:1 zuzusteuern. Bis zur 69. Minute, in der der HSV, siehe oben, sein zweites Geschenk an diesem Nachmittag bekam, diesmal vom Schiedsrichter.

Schöne Bescherung.

 

 Stephan

 

 

 

 

Zu leicht ist auch nix



 

Ohne Widerstand an die Tabellenspitze: Alstertal/Langenhorn war beim 7:0 der 1.C kein echter Prüfstein

 

5. Minute: Dennis läuft allein auf den Torwart zu, muss den Ball nur einschieben – und schießt den angsterfüllten Goalie an. 8. Minute: Nochmal das Ganze, wieder bringt Dennis den leichten Ball nicht im Tor unter. 10. Minute: Dennis nimmt den Ball 20 Meter vor dem Tor wunderbar an, legt ihn sich kurz vor und knallt die Kugel wuchtig unter die Latte zum 1:0 für Eintracht Lokstedt.

Das in etwa charakterisiert dieses Spiel zweier ungleicher Gegner: Die Eintracht berannte 70 Minuten lang das Tor der überforderten Alstertaler, dutzendfach standen Munku, Dennis oder Jannik allein vor der Kiste – und scheiterten meist, an den Nerven, an der eigenen Lässigkeit oder aus Überraschung darüber, dass sich niemand ernsthaft in den Weg gestellt hatte. Die einfachen Chancen wurden einfach leichtfertig verschludert, die schwierigen Bälle versenkt. Lokstedt verschenkte an diesem Nachmittag einen sehr viel höheren Sieg.

Tore fielen ja trotzdem, teilweise sehr schöne. Nach Dennis 2:0 in der 19. Minute traf Maurice mit dem Halbzeitpfiff nach einer Ecke von Munku mit dem Kopf, legte in der 48. Minute mit dem 4:0 nach, und in den letzten 20 Minuten schenkte Munku den Blau-Weißen noch einen lupenreinen Hattrick ein – nachdem er zuvor sieben meist hochkarätige Chancen kläglich versemmelt hatte. Gute Chancen gab es auch für Lukas und Lennart, der nicht nur auffällig stark spielte, sondern auch knapp vor seinem ersten Saisontor stand. Sehr gut auch die reduzierte Zwei-Mann-Abwehr mit Bluncki und Jonas, die die spärlichen Angriffsversuche der Alstertaler schon im Keim erstickten – und was dann doch durch kam, endete spätestens beim solide stehenden Torwart Tom.

Am Ende stand ein Chancenverhältnis von 25:3 für Lokstedt, eigentlich dieses Spiel eher 17:0 als 7:0 ausgehen müssen. Auf keinen Fall war es ein Maßstab für die beiden kommenden Spitzenspiele gegen den HSV und den ETV. Wie gut wir zur Zeit drauf sind, konnten wir an diesem Samstag im April nicht wirklich sehen. Zu leicht ist eben auch nix.

 

Eintracht Lokstedt 1. C – SC Alstertal/Langenhorn 4.C         7:0 (3:0)

 

Erste Halbzeit:

1:0 Dennis Kovacevic (10.)

2:0 Dennis Kovacevic (19.)

3:0 Maurice Meybohm (35.)

 

Zweite Halbzeit:

4:0 Maurice Meybohm (48.)

5:0 Munkhtur Chulunbaatar-Trede (52.)

6:0 Munkhtur Chulunbaatar-Trede (68.)

7:0 Munkhtur Chulunbaatar-Trede (70.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine Helden im Chaos

 

Schwacher Schiri, schwacher Tabellenführer: Lokstedt vergab den fünften Sieg in Folge. Schuld daran: Chaos vorm Spiel, ein seltsamer Unparteiischer – und vor allem die Mannschaft selbst

 

Am Ende soll es dann der Schiedsrichter gewesen. Den hatten sich die Spieler aus Lokstedt als Sündenbock ausgeguckt, machten sich über ihn lustig und klopften Sprüche über den kleinen Mann mit der großen Brille. Zugegeben: Verständlich war das schon, selten zuvor hat ein Schri ein Spiel des LFC so sehr zerpfiffen wie am Samstag, seltsame Entscheidungen in Serie und lauter übertriebene gelbe Karten waren wirklich kein Beweis für die Qualität des Unparteiischen. Aber Schuld daran, dass der Tabellenführer nach vier Siegen in Folge erstmals als Verlierer vom Platz ging, war die Mannschaft ganz allein. Denn die spielte über weite Strecken konfus, eigensinnig und einfach grottenschlecht.

Das hing mit Sicherheit aber auch mit der personellen Situation zusammen. Schließlich fand das Spiel am ersten Ferientag statt, viele Spieler waren schon im Urlaub. Nämlich Kevin, Munku, Aaron, Lennart, Ole, Bluncki, dazu fehlten der verletzte Maurice und der noch nicht spielberechtigte Greg – fast ein komplettes Team war nicht dabei. Dafür half die 2.C mit fünf Spielern aus (Dominik, Mladen, Ümit, Jan und Ilija). So nett das war: Man merkte von der ersten Minute, dass hier eine Mannschaft auf dem Platz stand, die so noch nie zusammengespielt hatte. Dazu kam, dass der Trainer eine extrem chaotische Anreise hatte. Sefik, Dennis und Daniel waren mit dem Auto liegengeblieben uns trafen erst zehn Minuten vor dem Anpfiff ein. Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus.

Kein Wunder, dass erst einmal Pinneberg spielte. Eine erste Chance in der 7. Minute – ein Kopfball aus kurzer Distanz – konnte Tom mit einen Riesenreflex abwehren. Und zwei Minuten später bekam Daniel die gelbe Karte – wegen Meckerns, dabei hatte er eigentlich nichts gesagt. Auch die Verwarnung für Mladen vier Minuten später war ein eher schlechter Witz, das angeblich brutale Foul war keins. Dass in dieser seltsamen Atmosphäre kein Spielfluss aufkam, ist sogar nachzuvollziehen.

Es wurde ja auch besser. In der nächsten Viertelstunde spielte Lokstedt ruhiger und begann zu kombinieren, was zu drei großen Chancen führte. Erst Mladen auf Jannik, später mal auf Dennis, jeweils knapp verzogen – die Jungs waren nah dran an der Führung. Und wer weiß: Hätte der Schri Mladen kurz vor dem Wechsel nicht zu Unrecht im Abseits gesehen – unsere Leihgabe aus der 2. hätte freie Bahn zum Tor gehabt und womöglich die Weichen auf Sieg gestellt.

Richtig schlimm wurde es dann in Hälfte zwei. Waren gegen Ende der ersten Halbzeit zumindest Ansätze von Fußball zu sehen, so machten Dennis, Tobi und Mladen das Spiel jetzt zur Individualsportart – es wurde nur noch gefummelt, nur noch allein gespielt, ohne jede Rücksicht auf den Mitspieler. Wir wurden immer chaotischer. Und machten den Gegner so stark. In der letzen Viertelstunde spielten nur noch die anderen, auch die Abwehr wurde immer nervöser und löchriger. Drei Chancen innerhalb von drei Minuten konnte der gute Tom noch zunichte machen. Aber in der 62. Minute war auch er mit seinem Latein am Ende: Einen Pass in die Spitze lupfte der völlig freistehende Spielmacher der Pinneberger über den machtlosen Torwart ins Netz, zur völlig verdienten Führung der Gastgeber. Und die gaben sie auch nicht mehr ab, weil Lokstedt an diesem Tag zu keiner Reaktion fähig war. Kein großes Aufbäumen, kein Wehren gegen die Niederlage. Schade eigentlich. Aber solche Tage gibt es manchmal. Im Hinblick auf Platz 1 in der Meisterschaft war dieser wunderbar sonnige Märztag allerdings eine kleine Katastrophe.  

 

SC – Pinneberg – Eintracht Lokstedt 1. C 1:0 (0:0)

 

Zweite Halbzeit:

1:0 (62.)

Stephan Bartels


Kommentar:

Meinen Kommentar zu diesem Spiel werde ich mir schenken, sondern die Frage der Spieler und der Bereitschafft das Team zu unterstützen, demnächst bekannt geben.

Danke !

Sefik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sturm und Drang

Ein Arbeitssieg im Orkan und in Unterzahl – guter Fußball wurde vom Winde verweht. Egal: Nach dem Sturm-Spieltag ist Lokstedt Tabellenführer

 

Fußballtrainer haben es gern, wenn sich ihre Spieler clever verhalten. Das zeugt von Reife, Spielverständnis und davon, dass man verstanden hat, worum es im Fußball geht.

Die 51. Spielminute im Spiel von Eintracht Lokstedt gegen Union Tornesch war ein schöner Beleg dafür, wie weit die 1.C des LFC noch von Cleverness entfernt ist. Erst ein falscher Einwurf von Jonas, der nicht mal in der F-Jugend durchgegangen wäre, ein paar Sekunden später forderte Tobi Bunck nach einem Ballverlust den Schiedsrichter dazu auf, doch mal richtig hinzugucken – und handelte sich eine fünfminütige Zeitstrafe ein, die so überflüssig war wie Breitreifen. Und das, obwohl die Mannschaft seit der 18. Minute ohnehin kraftraubend mit zehn Mann spielen musste. Das war in etwa das Gegenteil von clever. Aber zum Glück nicht schlimm – das Spiel war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon entschieden.

Der Reihe nach. Sturm Emma tobte mit Windstärke 8 über Hamburg, im Radio wurde davor gewarnt, das Haus zu verlassen – aber an der Döhrntwiete wurde Fußball gespielt. Und zwar mit reduziertem Personal: Sefik hatte gerade einmal elf Spieler zur Verfügung – seltsam, denn nur Lennart hatte sich krank abgemeldet. Und dann ging es auch noch zuerst gegen den Sturm. Doch den vermeintlichen Nachteil machten die Lokstedter durch gutes Spiel und Vorwärtsdrang wett: Der Ball lief flach durch das Mittelfeld, schnell war klar, dass die spielerisch bessere Mannschaft in rot-weiß-blau spielt. In der 7. Minute dann das 1:0: Einen Freistoß von Dennis von links verwertete sein Bruder Daniel zur Führung.

In der 18. Minute dann ein erster Rückschlag: Bei einem Zweikampf im Strafraum wurde Maurice am Knöchel getroffen und musste raus. Mark ist sogar ins Krankenhaus mit ihm – die Diagnose: Starke Prellung und Bänderdehnung, mehrere Wochen Pause. Für sein Team bedeutete das an diesem Tag über 50 Minuten Unterzahl. Trotzdem fiel der Ausgleich in der 27. Minute überraschend. Und unglücklich: Einen eigentlich harmlosen Freistoss aus dem Mittelfeld fälschte Daniel für Tom unerreichbar ins eigene Tor ab. Und erzielte im direkten Gegenzug sein drittes Tor, diesmal wieder in den richtigen Kasten. Als Dennis drei Minuten später nach einem schönen Alleingang das 3:1 markierte, war das Spiel kurz vor der Halbzeit eigentlich gelaufen.

Und so sah das Spiel dann in den zweiten 35 Minuten auch aus. Eher planlos rannten zehn Lokstedter gegen das Tornescher Tor an, ohne viel Schaden anzurichten – einzig der ewig agile Dennis und Jannik hatten größere Chancen, auch Aaron wusste durch ungeahnten Offensivdrang zu gefallen. Aber irgendwie wurde der Kick immer müder, was auch an den ungemütlichen Umständen lag – und daran, dass dem Gegner einfach die Mittel fehlten, Lokstedt zu gefährden. Mit dem 4:1 in der 67. Minute – Daniel traf von der Strafraumgrenze zu seinem dritten bzw. vierten Tor – hatte kaum mehr jemand gerechnet, auch nicht mit dem zweiten Gegentreffer in der Schlussminute. Schwamm drüber: Glanzlos, aber verdient hatte die Eintracht drei Punkte eingefahren. Und durch die Niederlage des ETV am Sonntag sogar die Tabellenspitze eingenommen – eine Position, die die Mannschaft mindestens bis Mitte April behalten wird. Und mit ein bisschen mehr Cleverness vielleicht sogar bis Saisonende.

Einer der fehlenden Spieler hat sich übrigens doch noch gemeldet. Ungefähr fünf Minuten vor Spielende rief Munku auf dem Handy von Sefik an: Ob er jetzt zum Treffpunkt kommen solle? Darauf hat der fassungslose Trainer dann aber großzügig verzichtet.

 

Eintracht Lokstedt 1. C – Union Tornesch 2.C      4:2 (3:1)

 

Erste Halbzeit:

1:0 Daniel Kovacevic (7.)

1:1 Daniel Kovacevic (ET., 27.)

2:1 Daniel Kovacevic (28.)

3:1 Denis Kovacevic (30.)

 

Zweite Halbzeit:

4:1 Daniel Kovacevic (67.)

4:2 (70.)

 

 Stephan Bartels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Spiel zum vergessen! 

 

Treten, beißen, spucken, kratzen, Bein stellen, schubsen, in die Rippen mit dem Ellenbogen schlagen oder nur Beleidigungen hören sich an wie ein Kampf im Wrestling. Solche Dinge kannte ich auch nur aus dem Wrestling und wurde heute eines Besseren belehrt. So in etwa lief das Spiel gegen West-Eimsbüttel ab. Ich versuche jetzt einigermaßen das Geschehene zu Berichten.

 

Unserer Jungs die normalerweise die erste Halbzeit verschlafen, haben sich sofort Mühe gegeben und versucht Fußball zu spielen. Auch wenn dies teilweise etwas unbeholfen aussah, war ich verblüfft, wie sehr sie den Sieg wollten. Schon in der 6. Minute bekam Munku die Möglichkeit uns in Führung zu bringen. Ein Schuss, eine Latte, der Ball hinter der Linie, und,

Wemblei lässt grüssen, kein Tor. Im Nachhinein weiß ich auch weshalb das Tor nicht gegeben wurde, aber achtet auf die Kommentare zum Schiri. Nur 30 Sekunden später erobert Dennis den Ball läuft in Richtung Linken Eckpfosten. Da sich aber kein Spieler anbietet, umläuft er die Spieler und setzt zur Flanke an, aber auch jetzt reagierte keiner der Lokstedter. Also täuscht Dennis kurz die Flanke an und schießt den Ball ins Tor. Ein Aufatmen. So etwas sind wir eben nicht gewohnt. Jetzt erwartete ich ein Einschlafen der Jungs, so sind sie eben, aber nicht heute. Sie wollten es wirklich wissen. Also folgte ein Angriff dem anderen. Schon jetzt fingen die ersten Reibereien an. Ständig wurden unsere Jungs geschubst oder gezogen. Nachdem schon zum dritten Mal Dennis ein Bein gestellt wurde und er es immer wieder schaffte auf den Beinen zu bleiben, wurde er jetzt zu Fall gebracht. Der Schiri wurde endlich wach und Pfiff diesen Freistoss. Dennis schoss einen langen Ball auf Munku, der den Ball im Gegentor versenkte zum. 2:0.

Nur zwei Minuten später das Gegentor. Weshalb? Keine Ahnung, ich war erst schlauer in der Halbzeitpause, als mir die Jungs von den Blessuren erzählt haben und aus dem was sie zu hören bekamen. So spielten die Jungs weiter auf Sieg und wurden in der 30.Minute mit einem unglaublichen Tor von Dennis, der etliche Spieler ausspielen musste, weil wieder unser Mittelfeld geschlafen hatte, belohnt. Dann folgte der Abpfiff der 1. Halbzeit.

Ich musste mir anhören, was so von außen erst nicht zu sehen war. Meine Jungs erzählten von heimlichen Tritten, schlagen, Pöbeleien usw. Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen, aber ich werde mit der Mannschaft hierüber noch einmal reden müssen.

Das erste Mal, das ich nicht wusste, was uns jetzt erwarten würde. Unsere Kinder können mit solchen Aggressionen noch nicht umgehen und wie ich finde sollten sie dies auch nicht. So versuchte ich die Jungs auf den Teamgeist einzuschwören und schickte sie in den Kampf.

 

Nach dem Anpfiff, passierte was ich befürchtet habe. Die Gegner wollten nicht mehr Fußball spielen, sondern uns fertigmachen. Auf jeder Position wurde geschimpft und geschubst. Und jetzt passierte es. Die Jungs wussten nichts mit der Situation anzufangen und bei uns entstand das absolute Caos. So fiel dann auch sofort in der 36.Minute das Gegentor zum 2:3. Man spürte richtig wie die Gegner gemerkt haben, dass sie mit uns jetzt leichtes Spiel haben und ihre Taktik aufgeht. Nicht spielen, sondern Aggressiv zuschlagen. Jetzt tat ich etwas was ich sonst nie tue. Wenn ich in anderen Spielen auf Defensiv schalte, schicke ich immer einen Mittelfeldspieler in die Abwehr. Diesmal  habe ich den gesamten Sturm und das Mittelfeld in die Abwehr und die Abwehr in das Mittelfeld geschickt. Komischer weise ging dies auch auf. Lukas, Tobias Blunck, Lennart, Jonas, Kevin verblüfft von meiner Entscheidung, schlugen sich tapfer und so schoss Lukas ein wirklich schönes Tor aus 16 Metern in der 42. Minute. Jetzt schlug wieder der Schiri zu. Dennis versuchte den Ball nach vorne zu bringen. Daraufhin versuchte ein Gegenspieler Dennis ein Bein zu stellen. Dumm nur, dass er über seine eigenen Füße fiel und sich den Fuß verdreht hatte. Und wer wurde bestraft, nein nicht Wespe, Dennis. Der bekam ganze 5 Minuten Zeitstrafe. Unglaublich ! Aber nicht die einzige Fehlentscheidung. Bei einem Einwurf von Munku, wurde „Falscher Einwurf“ gepfiffen, weil er mit einer Zehenspitze im Feld stand. Aber Wespe kennt anscheinend gar keinen Einwurf, weil die immer nur den Ballerina- Einwurf kannten (Auf einem Bein stehen). Dies wurde aber wohlwollen übersehen, mit beiden Augen. Dann unsere Angriffe auf das Tor. Obwohl ungewohnt, hatten die Jungs sich eine einfache wie wirkungsvolle Weise ausgedacht, Gegenangriffe zu starten. Wenn die Abwehr den Ball eroberte, versuchten sie den Ball schnell nach vorne zu spielen, was auch gelang. Aber jeder Angriff oder aber auch jedes Tor wurde nicht gewertet. Jedes Mal Abseits. Es war nicht zu übersehen, dass der Schiri versuchte hier eine Wende zu erzwingen. Und er hatte auch Erfolg. Jetzt resignierten Unsere Jungs total. Nichts klappte und ich hoffte nur, dass dies noch ein gutes Ende nimmt. Aber es waren noch 9. Minuten zu spielen. Ja, es passierte. 65.Minute Gegentor. Jetzt stiegen auch die Gegnerischen Eltern auf die Barrikaden und forderten den Ausgleich. Ich hoffte, dass kein Kind ernsthaft verletzt wird Mir war das Endergebnis wirklich so was von Sch***egal. Ich wollte nur das Ende. Und so kam es auch. Der Abpfiff hat mich mindestens drei graue (Ok, 20) Haare gekostet.

 

Ich wünsche meiner Mannschaft nie wieder so ein Spiel.

 

Meine Besonderen Grüsse gehen an:

Tom, Janick, Lennart, Maurice, Dennis, Daniel, Lukas, Jonas, Kevin, Tobias Blunck, Aaron, Tobias Bäcker und Munku

 

 

West-Eimsbüttel 2.C - Eintracht Lokstedt 1. C 3:4 (1:3)

 

Erste Halbzeit:

1:0 Dennis Kovacevic (6.)

2:0 Munkktur Chulunbaatar-Trede (14.)

2:1 (16.)

3:1 Dennis Kovacevic (30.)

 

Zweite Halbzeit:

3:2 (36.)

4:2 Lukas Hauswerth (52.)

4:3 (51.)

 

Sefik Kovacevic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Fäuste für ein Halleluja 

4:1 gegen Hammonia – das klingt klarer, als es war. Denn ohne einen Torwart in Höchstform hätte das Spiel für den neuen Kurzzeit-Tabellenführer Lokstedt auch ganz anders ausgehen können

 

Manchmal ist Fußball einfach nur schön. Intensiv, fair, hochklassig, gut anzuschauen. Ungefähr 15 Minuten lang war das zweite Saisonspiel von Eintracht Lokstedt richtig schön, von der ersten Sekunde an beharkten sich zwei spiel- und kampfstarke Teams mit allen fairen Mitteln. Das hier bald ein Tor fallen würde – für wen auch immer –, war klar. In der 7. Minute wäre es fast passiert: Einen Schuss von Dennis konnte Hammonias Torwart gerade noch zur Ecke klären. Die brachte Daniel vors Tor, Maurice hielt seinen Charakterkopf hin – 1:0, verdientermaßen für den aggressiven LFC.

Gerade mal zwei Minuten später stand zum ersten (und nicht letzten) Mal Tom im Blickpunkt: Einen Kopfball konnte unser Keeper gerade noch spektakulär über die Latte lenken. Dennis und Jannik hatten in den nächsten zehn Minuten noch weitere Chancen zu erhöhen, aber dann gab es einen seltsamen, unerklärlichen Bruch im Spiel – in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit spielten nur noch die Jungs in Schwarz. Nicht weniger als fünf Großchancen machte der nun überragende Tom mit seinen Fäusten zunichte, einmal half der Pfosten – die Lokstedter Pausenführung glücklich zu nennen, ist fast noch untertrieben.

Und auch in den ersten Minuten nach der Halbzeit stand die Abwehr der rot-weißen im Mittelpunkt. Das 2:0 in der 42. Minute fiel aus heiterem Himmel – und war dennoch ein traumhaft schönes Tor: Ein Schuss von Dennis von der Strafraumgrenze senkte sich in einem weiten Bogen ins lange Eck. Und wieder geschah Seltsames: Hammonia gab sich in diesem Moment auf, innerhalb der nächsten neun Minuten machte Lokstedt den Sack zu, und zwar mit Schleifchen. Wiederum nach einer Ecke nahm Maurice den Ball volley und netzte aus kurzer Distanz zum 3:0 ein, das 4:0 war eine innerfamiliäre Co-Produktion aus dem Hause Kovacevic: eine wunderbare Flanke von Dennis köpfte Daniel überlegt ins lange Eck. Sekunden später hätte der starke Lukas mit Anlauf von der Mittelinie fast noch sein erstes Saisontor gemacht.

Auch in der zweiten Hälfte musste Tom – an diesem Tag neben dem enagierten Dennis wohl der beste Lokstedter – einige schwierige Bälle abwehren, und lange sah es so aus, als hätte er sich ein Zu-null-Spiel verdient. Zwei Minuten vor dem Ende aber ließ die in der zweiten Halbzeit eigentlich sichere Abwehr um Aaaron und Timmi einen Gegner durchmarschieren und den Ehrentreffer erzielen. Ärgerlich für unseren Torwart, aber allemal hochverdient für das tapfere Hammonia, das etwas unter Wert geschlagen wurde. Aus Loksteder Sicht blieb das Gegentor der einzige Schönheitsfehler an diesem Nachmittag: Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel waren wir für einen Tag Tabellenführer. Kann ruhig so weitergehen.

 

Eintracht Lokstedt 1. C – Hammonia 1.C      4:1 (1:0)

 

Erste Halbzeit:

1:0 Maurice Meybohm (8.)

Zweite Halbzeit:

2:0 Dennis Kovacevic (42.)

3:0 Maurice Meybohm (48.)

4:0 Daniel Kovacevic (51.)

4:1 (68.)

Stepan Bartels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blau-Weiss 96 3.C : Eintracht-Lokstedt 1.C 1:2 (1:0)

Mongolisches Doppelding

 

Munku sei Dank: Lokstedt holt den ersten Dreier – gleichermaßen mühsam wie verdient

 

Erste Punktspiele sind bei uns ja immer so eine Sache – die 1. C von Eintracht Lokstedt neigt bekanntlich dazu, Saisonstarts oder aber den Beginn eines Spiels einfach zu verschlafen. Im Fall des Frühjahrsauftakts gegen Blau-Weiß 96 kam einfach mal beides zusammen. Bei herrlichstem Frühlingswetter mitten im Februar (keine Wolke, 13 Grad) dauerte es exakt 90 Sekunden, bis Tom den Ball zum ersten Mal aus dem Netz holen musste – eine Kombination über rechts durch eine sich kollektiv im Winterschlaf befindliche Lokstedter Abwehr beendete der Schenefelder Spieler mit einem Flachschuss in die rechte Ecke. Und nach dem 0:1 musste man ein wenig Angst um die Eintracht haben: Etwa 15 Minuten lang bereiteten die flinkeren und allem wacheren Blau-Weißen der Abwehr arge Probleme, der LFC kam weder mit dem sandigen Untergrund noch mit dem Gegner zurecht.

Es dauerte etwa 20 Minuten, bis das Sefiks Team ins Spiel kam – nämlich dann, als man begann, von fruchtlosen Dribblings auf Passspiel umzuschalten. Nach der ersten richtigen Kombination in der 21. Minute schlenzte Jannik den Ball von der rechten Seite über den Torwart an die Latte, den Abpraller schoss Maurice an den Außenpfosten. Nun waren alle wach, von da an war das Spiel fest in Lokstedter Hand. Plötzlich stand die Abwehr sicher, Lennart kurbelte links das Spiel im Mittelfeld an, Chancen ergaben sich nun von allein – Denis zum Beispiel wurde in der 32. Minute nach einem Alleingang erst im letzten Moment gebremst.

Die Ernte fuhren die Lokstedter aber erst in der zweiten Halbzeit ein. Die begann mit Dauerdruck auf das Schenefelder Tor, und schon fünf Minuten nach dem Wechsel spitzelte Denis den Ball aus dem Gewühl zu Munku, der zum Ausgleich abstaubte. Und weitere fünf Minuten später – es war die 46. Spielminute – war das Spiel endgültig gedreht: Einen Pass aus der Abwehr verlängerte Denis zu Munku, der mit den LFC mit seinem zweiten Treffer in Führung brachte.

Eigentlich hatte Lokstedt das Spiel jetzt komplett im Griff. Allein: Die Herren in rot-weiß vergaßen das Toreschießen. Längst hätte alles klar sein können (Daniel zum Beispiel hätte für seinen Kopfball an die Latte nach einer Ecke in der 63. Minute definitiv ein Tor verdient gehabt), aber Lokstedt und Blau-Weiß machten es noch einmal spannend – die 96er, weil sie die drückende Überlegenheit des LFC ohne größeren Schaden überstanden hatten und nun noch einmal ihre Chance auf einen Punkt witterten, die Lokstedter, weil sie – wie zu Beginn des Spiels – plötzlich wieder unnötige Dribblings im Mittelfeld verloren und den Gegner so stark machten. Aber Lukas, Aaron, Jonas und der jetzt defensiv agierende Denis ließen keine größeren Chancen mehr zu, Tom verlebte letztlich einen ruhigen, sonnigen Nachmittag.

Was bleibt als Fazit? Drei Punkte. Und die Erkenntnis, dass nicht alles gut, aber vieles gar nicht so schlecht war. Die Schlafmützigkeit zu Spielbeginn kann man sich gegen stärkere Gegner sicher nicht leisten, die Neigung zu Soloeinlagen muss aufhören. Stark waren wir immer dann, wenn wir schnell kombiniert haben, und das hat über eine Halbzeit ordentlich geklappt. So wurde es ein mühsamer, aber hochverdienter Arbeitssieg. Darauf kann man aufbauen.

 

Halbzeit 1.

1:0 (2.)

Halbzeit 2.

1:1 Munkhtur Chulunbaatar-Trede (40.)

1:2 Munkhtur Chulunbaatar-Trede (46.)

 

Stephan Bartels



Spielbericht von Blau-Weiss 69

Heute ging es gegen Eintracht Lokstedt ran.
Anfang der 1. Halbzeit hatten wir Eintr. Lokstedt noch voll im Griff und konnten auch gleich das 1:0 machen. Nach dem Tor für uns fehlte die nötige Ordnung im Spiel, um die Führung weiter auszubauen. Zu viele Fehlpässe und zu wenig Deckung machten das Spiel nicht besser. Die nicht besseren Lokstedter konnten ohne Bedrängnis durch unsere Reihen laufen und kamen dadurch immer wieder zu unnötigen Torchancen. So gingen wir dann auch in die Pause.
Anfang der 2.Halbzeit merkte man gleich, dass der Trainer von Lokstedt die richtigen Worte für seine Jungs gefunden hatte. Es stand eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz, wie noch in der 1.Halbzeit. Schnell stand es dann auch schon 1:2. Zum Ende hin hatten wir noch die eine oder andere Möglichkeit ein Tor zu erzielen.

Fazit: Ich kann nur hoffen, dass wir uns für das nächste Spiel, wieder mehr als Mannschaft präsentieren und auch wieder unseren guten Fußball zeigen. Denn wir können guten Fußball spielen, den wir auch schon in der letzten Saison bewiesen haben.

Marcel

 

 

Ein schönes Trainingsspiel

Ein Spiel mit vielen Schwierigkeiten. Der aufgeweichte Platz und der Regen haben nicht gerade zur Stimmung beigetragen. Trotzdem haben sich beide Mannschaften auf diese Spiel gefreut, da es  schon so etwas wie eine Tradition ist. Obwohl die 2.te mit nur neun Spielern und wir mit nur acht aufliefen, wurde trotzdem auf Großfeld gespielt. Der 94er Jahrgang spielte das gesamte Spiel hindurch sehr konstant, nur zum Schluss wurden sie ein wenig „hektisch“. Die 93er spielten so wie immer. Erste Halbzeit sah das Ganze ein wenig wie Altherrenfussball aus. Sehr träge und zäh. So war das 0:2 nach der ersten Halbzeit auch absolut verdient. Erst meine zarten Worte in der Halbzeitpause brachten den wichtigen Motivationsschub. Nach dem Erwachen spielten die Jungs endlich Fußball und schossen sich zum 3:2 Endstand. Wie erwartet ein sehr faires Spiel, das wir wiederholen sollten.  

 


Erste Halbzeit

1:0  

2:0

Zweite Halbzeit

2:1 Dennis Kovacevic

2:2 Daniel Kovacevic

2:3 Dennis Kovacevic

 

 

Sefik Kovacevic

 

 
   
 
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